Foto © Barbara Braun

Die Tanzstunde

Stück mit Tanja Wedhorn und Oliver Mommsen

29.03.2019, 20:00 Uhr: Ever Montgomery muss für eine Preisverleihung dringend tanzen lernen. Allerdings verabscheut er jeglichen Körperkontakt, denn der Professor für Geowissenschaften leidet unter dem Asperger-Syndrom, einer speziellen Form des Autismus.
Auf Anraten des Hausmeisters spricht er seine Nachbarin Senga Quinn an. Sie ist Tänzerin, doch nach einer Beinverletzung ist fraglich, ob sie in ihrem Leben jemals wieder tanzen kann. Also bietet Ever ihr für eine Tanzstunde 2153 Dollar. Senga lehnt dieses Angebot zunächst als „unmoralisch“ ab. Doch schließlich siegt die Neugier und sie beginnen mit dem Unterricht. Schnell entwickeln sich zwischen dem ungleichen Paar absurde Situationen, denn Ever nimmt alles wörtlich, was Senga sagt und gerät in Panik, als es um erste Berührungen geht, die beim Tanzen unvermeidlich sind.

Mark St. Germain hat eine sehr amüsante und berührende Komödie über zwei einsame Seelen geschrieben, die nur mühsam denselben Takt halten können, schließlich aber beide mutig werden und sich erstaunlich nahe kommen.

... ein ganz wunderbares Kammerspiel ... Herzenswarm und voller leisem Humor, komplett frei von Kitsch und fesselnd bis zur letzten Sekunde. Berliner Morgenpost

Ein großer Theaterabend mit zwei phänomenalen Schauspielern. Berliner Morgenpost ... schlicht sehenswert. Inforadio

Einfach hinreißend gespielt. Inforadio

Diese Einladung zum Tanz ist ganz großes Theater, bittersüß und zauberhaft! Tanja Wedhorn und Oliver Mommsen zeigen den heiklen Balanceakt sinnlich-packend und darstellerisch überzeugend. So gelingt Martin Woelffer eine fröhliche, gelöste ... herzerfrischende Inszenierung. Berliner Zeitung


von Mark St. Germain
Deutsch von John Birke
Regie Martin Woelffer
Bühne und Kostüm Julia Hattstein

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Kategorie: Theaterveranstaltungen

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